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1907 machte Alzheimer den ersten Fall einer Krankheit publik, die 1910 nach ihm benannt wurde. Der Bericht schilderte den Zustand einer 51-jährigen Patientin, die nach mehrjähriger Demenz verstorben war.
Die Neurologen vermuteten, dass sie an metachromatischer Leukodystrophie (MLD) litt, einer auch als Morbus Pelizaeus-Merzbacher bekannten seltenen Stoffwechselkrankheit. Auf den 1992 bzw. 1997 in München wiederentdeckten histologischen Originalpräparaten Alzheimers ließ sich MLD nicht nachweisen. Die Hirnrinde der Patientin weist aber die beiden klassischen pathologischen Symptome der Alzheimerschen Krankheit auf: amyloide Plaques und neurofibrilläre Knäuel.
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