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Bilanz-PK 2007, Teil 1
 
Carl Zeiss Gruppe erreicht Spitzenwerte Downloads und Links


Geschäftsjahr 2005/06 erfolgreich abgeschlossen – Umsatz und Ergebnis erreichen Spitzenwerte – Mit vollen Auftragsbüchern und Umsatzwachstum ins neue Geschäftsjahr gestartetRTF-Dokumente
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Bilanz-PK 2007, Teil 2
Konzerngeschäftsbericht 2005/06
Präsentation PDF zur Bilanz-PK


FRANKFURT am Main, 01.03.2007.
Die Carl Zeiss Gruppe hat sich im Geschäftsjahr 2005/06 (Bilanzstichtag 30. September) sehr erfolgreich weiterentwickelt. Neue Spitzenwerte erzielte das Unternehmen beim Umsatz und Jahresüberschuss. Damit verbesserte Carl Zeiss erneut wesentliche Bilanzpositionen.

Für das abgeschlossene Geschäftsjahr hat die global agierende Carl Zeiss Gruppe den Konzernabschluss erstmals nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Die Vorjahreszahlen sind ebenfalls nach IFRS berechnet.

Dr. Dieter Kurz, der Vorstandsvorsitzende der Carl Zeiss AG, zeigte sich mit der dynamischen Entwicklung des Unternehmens sehr zufrieden. Auf der Bilanzpressekonferenz am 1. März 2007 in Frankfurt/Main erklärte er: „Wir blicken auf ein hervorragendes Geschäftsjahr zurück. Insgesamt ist Carl Zeiss so erfolgreich wie nie. Auch ins neue Geschäftsjahr sind wir sehr gut gestartet. Durch unseren Innovationsvorsprung wollen wir weiter wachsen.“

Umsatz zweistellig gewachsen
Der Umsatz der Carl Zeiss Gruppe stieg um zehn Prozent auf 2.433 Millionen Euro (Vorjahr: 2.217 Millionen). Diese Steigerung wurde vor allem durch organisches Wachstum erzielt. Im ersten Halbjahr 2004/05 war das Geschäft mit Brillengläsern noch in den Konzernzahlen enthalten. Vergleichbar gerechnet ergibt sich für das Geschäftsjahr 2005/06 sogar ein Umsatzplus von 14 Prozent. Der vergleichbare Auftrags- eingang stieg um 18 Prozent.

Rund 84 Prozent des Umsatzes erzielte Carl Zeiss außerhalb Deutschlands. Das Unter- nehmen ist im Vergleich zum Vorjahr in den wichtigen Wirtschaftsregionen Amerika, Asien und Europa zweistellig gewachsen.

Ergebnis erreichte Bestmarke
Die Carl Zeiss Gruppe erwirtschaftete ein EBIT (Earnings before Interest and Taxes) von 313 Millionen Euro; das sind 25 Prozent mehr als im Vorjahr (250 Millionen). Mit einer EBIT-Marge von 13 Prozent gehört Carl Zeiss im internatio- nalen Industrievergleich zur Spitzengruppe.

Das Ergebnis vor Steuern stieg auf 256 Millionen Euro (Vorjahr: 210 Millionen). Einen neuen Bestwert erreichte der Jahresüberschuss mit 167 Millionen Euro. Das entspricht einer Steige- rung von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr: 128 Millionen). „Die konsequente Aus- richtung des Unternehmens auf Wachstum, Ertrag und Wertsteigerung hat sich auch im Geschäfts- jahr 2005/06 ausgezahlt. Das Ergebnis ist deutlich gestiegen und hat den guten Vorjahres- wert übertroffen. Zu dieser positiven Entwicklung haben alle Unternehmensbereiche beigetragen“, betonte der Finanzvorstand Dr. Michael Kaschke.

Deutliche Unternehmenswertsteigerung
Auch bei der Unternehmenswertsteigerung hat die Carl Zeiss Gruppe gegenüber dem vergleichbaren Wert des Vorjahres deutlich zugelegt: Der EVA® (Economic Value Added) der Carl Zeiss Gruppe erreichte 82 Millionen Euro.

Hoher Cashflow
Eine neue Bestmarke erzielt die Carl Zeiss Gruppe beim Cashflow vor Ertragsteuern: Er erreichte 410 Millionen Euro – das entspricht 17 Prozent des Umsatzes.

Am Bilanzstichtag verfügte Carl Zeiss über 637 Millionen Euro Finanzmittel (Nettoliquidität: 275 Millionen), damit hat das Unternehmen einen breiten Handlungsspielraum für weiteres Wachstum.

Pensionsverpflichtungen neu strukturiert
Im Geschäftsjahr 2005/06 brachte das Unter- nehmen 242 Millionen Euro Finanzmittel in einen rechtlich unabhängigen Treuhandverein (CTA – Contractual Trust Arrangement) ein. Carl Zeiss hat damit erstmals Mittel zweckgebunden für Pen- sionsansprüche – getrennt vom operativen Geschäft – angelegt. Die Pensionszusagen des Unternehmens bleiben unverändert bestehen. Der Treuhandverein legt die Vermögenswerte langfristig an und verwendet sie ausschließlich zur Erfüllung künftiger Pensionsverpflichtungen gegenüber aktiven Mitarbeitern der Carl Zeiss Gruppe in Deutschland.

Eigenkapitalquote gestiegen
Die Eigenkapitalquote stieg auf 22 Prozent (Vorjahr: 17 Prozent). Zu dieser Steigerung hat vor allem das gute Ergebnis beigetragen, aber auch die veränderte Bilanzstruktur infolge des CTA.

Neue hoch qualifizierte Arbeitsplätze
Am Bilanzstichtag arbeiteten weltweit 11.249 Mit- arbeiter (vergleichbare Vorjahreszahl: 11.049) für die Carl Zeiss Gruppe, davon 3.406 im Ausland (vergleichbare Vorjahreszahl: 3.363). Zudem beschäftigte die Carl Zeiss Gruppe zum Bilanz- stichtag 453 Auszubildende.

Am 31. Januar 2007 arbeiteten weltweit 11.433 Menschen für das Unternehmen. Carl Zeiss hat in den ersten vier Monaten des Geschäftjahres 2006/07 erneut Personal aufge- baut und rund 150 neue qualifizierte Arbeitsplätze in Deutschland, Amerika und Asien geschaffen. Zum Anstieg der Mitarbeiterzahl haben zudem Änderungen im Konsolidierungskreis beigetragen.

Investitionen erhöht
Erneut gestiegen sind die Investitionen der Carl Zeiss Gruppe. Insgesamt investierte Carl Zeiss im abgeschlossenen Geschäftsjahr 118 Millionen Euro in Sachanlagen (Vorjahr: 108 Millionen). Dem standen Abschreibungen im Wert von 99 Millionen Euro (Vorjahr: 100 Millionen) gegenüber.

Marc Cyrus Vogel
Leiter Konzernfunktion Kommunikation
Carl Zeiss AG
Tel.: +49 7364 20-3242
Fax: +49 7364 20-3122
E-Mail: vogel@zeiss.de

PI Nr.: 037/07 CC

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